Unternehmen / Finanz

Julius Bär hängen stark von der Börse ab

Analyse | Die Privatbank verwaltet deutlich mehr Gelder, kämpft aber mit der Marge und mit dem Neugeldwachstum. Die Suche nach einem neuen Chef läuft.

Die Privatbank Julius Bär steigert die verwalteten Vermögen in den ersten vier Monaten des Jahres 12% auf 427 Mrd. Fr. Sie profitiert damit von der starken Entwicklung der Kapitalmärkte seit Anfang Jahr. Ebenfalls einen positiven Beitrag leisteten Währungseffekte, Netto-Neugeldzuflüsse und die erstmalige Konsolidierung von NSC Asesores in Mexiko, wie die Bank in einem Zwischenbericht für die ersten vier Monate des Jahres bekanntgibt.

Mit den verwalteten Vermögen hat Julius Bär die Erwartungen des Marktes von 409 Mrd. Fr. übertroffen. Freude kommt bei Anlegern dennoch nicht auf, was vorwiegend an den Nettoneugeldern liegt. Diese legten annualisiert 3% zu, was deutlich unter den eigenen Zielen von 4 bis 6% liegt. Im Vorjahr waren es 4,5%. Neugelder stammen vor allem aus Europa und Asien, massgeblich von neu eingestellten Kundenberatern. Auf dieser Schiene will die Bank auch weiter wachsen. Angestrebt wird ein Nettozuwachs von 80 Kundenberatern pro Jahr.

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