Unternehmen / Finanz

Julius Bär muss eine Kröte schlucken

Analyse | Die Privatbank zahlt die zweithöchste Busse ihrer Geschichte an das US-Justizministerium. Dahinter versteckt sich allerdings eine gute Nachricht.

Es ist die zweitgrösste Busse in der Geschichte der Bank Julius Bär: 80 Mio. $ hat das Institut für eine anstehende Zahlung ans US-Justizministerium (DOJ) beiseitegelegt. Im Gegenzug beenden die amerikanischen Behörden die Ermittlung gegen Julius Bär wegen deren Rolle im Korruptionsskandal um den Fussballverband Fifa. Sie lief seit 2015, als der Startschuss dazu mit einer Reihe von öffentlichkeitswirksamen Verhaftungen fiel, unter anderem im Zürcher Nobelhotel Baur au Lac.

Wie Julius Bär am Montag mitgeteilt hat, ist ein sogenanntes Deferred Prosecution Agreement Teil der Grundsatzvereinbarung. Damit können die Staatsanwälte die Akte wieder öffnen, sollte sich die Bank in den nächsten drei Jahren erneut etwas zuschulden kommen lassen. Wann die definitive Einigung mit Details zur Untersuchung publik wird, ist noch nicht klar.

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