Die Reform der beruflichen Vorsorge beseitigt die Nachteile für Teilzeitbeschäftigte, Geringverdiener und die in projektbezogenen Arbeitsformen Erwerbstätigen ungenügend. Eine Allianz von Jungparteien will diesen vermutlich wachsenden Teil der Arbeitnehmer besser stellen und dafür den Rentenbeginn der Lebenserwartung entsprechend aufschieben. Damit wollen die jungen Bürgerlichen eine radikalere Reform der beruflichen Vorsorge, als sie der Bundesrat derzeit erarbeitet. Den Rentenumwandlungssatz der Basisvorsorge (BVG-Obligatorium) weiter im Gesetz festzumeisseln – lediglich von 6,8 auf 6% angepasst – und von Arbeitgebern sowie Beschäftigten Kompensationsgelder zu verlangen, halten sie für falsch.  Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare

Peter W. Ulli 13.10.2020 - 17:13
Die Jungen haben sicher recht wenn sie eine Anpassung des Rentenalters verlangen. Aber was hier ganz übersehen wird, ein Lehrling würde ab Alter 16 in die Vorsorge einzahlen, ein Student der erst mit 25 Jahren in den Arbeitsprozess eintritt würde also bei gleichem Pensionsalter 9 Jahre weniger Beiträge bezahlen. Es muss also eher von den Jahren ausgegangen werden in welchen… Weiterlesen »
Marco Summermatter 15.10.2020 - 08:44

Passen die Grafiken zum Artikel?

Gabriella Hunter 15.10.2020 - 17:36

Besten Dank für den Hinweis, Herr Summermatter. Sie haben recht, wir wechseln die Grafiken aus.