Unternehmen / Konsum

Jungfraubahn muss weiter hoffen

Analyse | Die Bahnbetreiberin hat im ersten Halbjahr erneut rote Zahlen geschrieben. Der CEO erwartet für 2023 die Rückkehr zur Normalität.

Für die Jungfraubahn-Gruppe ist die Krise noch nicht ausgestanden. Mit 137’400 Personen besuchten im ersten Halbjahr rund 70% weniger Touristen das Jungfraujoch als 2019. Das in normalen Zeiten stärkste Umsatzsegment der Bahnbetreiberin ist hauptsächlich vom internationalen Tourismus abhängig, der auf Wiederbelebung wartet. 70% der Besucher kommen aus Asien. Solange diese Touristen nicht langsam zurückkommen, dürfte das Unternehmen in den Miesen bleiben.

Doch Jungfraubahn-CEO Urs Kessler ist optimistisch, dass der Wind bald dreht. Für das vierte Quartal habe man zum ersten Mal seit Ausbruch der Krise wieder Buchungen aus Asien, sagt er. Den Grund sieht er in den Impffortschritten auf dem Kontinent. «Geht das in diesem Tempo weiter, werden manche Länder Europa bald überholen.»

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?