Eingeloggt Nicht eingeloggt Suche E-Mail Leseliste Aktiv auf Leseliste Drucken Uhr E-Mail Term-Tag Arrow Left Arrow Right Arrow Down Arrow Up Charts Lock Abo Circle Circle Open Six Exchange Six Exchange Facebook Twitter Linkedin Xing Googleplus Whatsapp
Ein Artikel aus dem Dossier Die Geschichte
Unternehmen / Schweiz

Jungfraubahnen: Unvollendete Meisterleistung

Die Bahn auf das Jungfraujoch zeigt, wofür die Schweiz stehen kann: Pioniergeist, Wagemut und Durchhaltevermögen.

Der Knall lässt in Grindelwald die Fenster bersten. Menschen stürzen auf die Strasse, am Eiger breitet sich eine gigantische Staubwolke in Richtung Nordwand aus. 150 Kisten Dynamit fliegen am 15. November 1908 in die Luft. Die Explosion der 30 Tonnen Sprengstoff hört man im Schwarzwald, in St. Gallen und sogar im Vorarlberg: Es ist der spektakulärste Unfall während des Baus der Jungfraubahn. Wie durch ein Wunder fordert er keine Toten.

Unfälle, Streiks, technische Probleme und finanzielle Engpässe verzögern den Bau um Jahre. Erst am 1. August 1912 wird die Bahn auf das Jungfraujoch eröffnet. Der Mann hinter der Meisterleistung ist ein Zürcher Industrieller namens Adolf Guyer-Zeller. Seine Vision und die Millionen, die er in das Unterfangen steckt, ermöglichen den Bau dieses Jahrhundertwerks. Und doch bleibt es unvollendet. Guyer-Zeller wollte noch höher hinauf: bis auf den Gipfel der Jungfrau.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.