Unternehmen / Konsum

Jungfraubahn hofft auf Neustart im Mai

Analyse | Jungfraubahn steht auf dem Gipfel des Erfolgs. CEO Urs Kessler hofft, bei Corona mit einem «hellblauen Auge» davonzukommen.

Die Geschäftszahlen der Jungfraubahnen kennen seit Jahren praktisch nur eine Richtung: nach oben. Nicht einmal die letzte Finanzkrise, die ab 2007 ihren Lauf nahm, schlug sich in den Ergebnissen nieder (vgl. Grafik). Mit Corona ist das anders. Für 2020 geht CEO Urs Kessler von einem tieferen Ergebnis aus, als es das Unternehmen am Donnerstag für 2019 publiziert hat.

2019 war für die Gruppe ein sehr gutes Jahr. Bei einem Umsatzplus von 5% stieg der Gewinn um knapp 12% (vgl. Grafik). Drei von vier Franken Verkehrsertrag erwirtschaftete das Unternehmen mit der Bahn auf das Jungfraujoch und den dortigen Betrieben. Mit über 1 Mio. Gästen pro Jahr ist die Kapazität auf dem Gipfel mehr oder weniger ausgereizt. Umso erfreulicher ist es, dass der Ertrag pro Besucher um 2,7% gesteigert werden konnte. Im Durchschnitt gab jeder Gast 115 Fr. für den Ausflug aus.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare