Unternehmen / Energie

Kampf um Alpiq lockt noch immer

Die Energieversorgerin verlässt am Dienstag die Börse – für Privatanleger die letzte vernünftige Gelegenheit zum Ausstieg. Einige zögern noch.

Die Übernahme von Alpiq regt Kleinaktionäre zum Kampf gegen die Grossen an. Die «Kleinen» hielten rund 11,6%, als die Credit Suisse Anlagestiftung (CSA) im Mai ankündigte, Alpiq mit den Energiegesellschaften EOS und KSM für 70 Fr. komplett übernehmen zu wollen. Wer sich weigere anzudienen, werde durch eine Abfindungsfusion (Merger Squeeze-out) herausgedrängt.

Das ist bitter, waren doch viele bei weit über 100 Fr. eingestiegen. Doch lange schien klar, dass das Publikum die Aktien bald verlieren würde, denn ab 90% können die Kernaktionäre die Abfindungsfusion einleiten – es fehlten ihnen also bloss 1,6%. Für zusätzlichen Druck sorgten CSA und Co. mit der Ankündigung, Alpiq von der Börse zu nehmen. Der 16. Dezember wird der letzte Handelstag sein, am 17. werden die Titel dekotiert. Doch nicht ­alles läuft für die Käufer nach Plan, denn die 90%-Schwelle haben sie um 0,06% verpasst. Einige Anleger halten noch immer an Alpiq fest

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