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Wer in Aktien international systemrelevanter Grossbanken investiert, hat’s nicht leicht: Nämlich wenn es um die Beurteilung der Tragfähigkeit der jeweiligen Eigenkapitalausstattung geht. Sowohl die Eigenkapitalbasis wie die Bilanzgrösse, an der jene gemessen wird, sind variabel – je nach Berechnungsmethode. Eine Relation, nach der besonders in den USA die Bankenregulierung die Institute prüft, ist die Leverage Ratio. Sie gibt das Verhältnis des Eigenkapitals zur Bilanzsumme an, beides adjustiert auf «Tangible Capital», d. h. ohne immaterielle Werte und ohne Risikogewichtung. Die obigen Werte errechnet bzw. geschätzt hat die US-Einlagenversicherung FDIC (Federal Deposit Insurance Corporation), und zwar nach den europäischen Rechnungslegungsnormen IFRS. Dass die Kapitalisierung der amerikanischen Institute hier besser aussieht, hat mit deren Ausrichtung auf diese Verhältnisgrösse zu tun; dagegen steht bei den europäischen Banken die Messung des Kapitals an risikogewichteten Aktiven im Vordergrund. Das gröbere Instrument der Leverage Ratio scheint unter Regulatoren an Bedeutung zu gewinnen. Der Basler Ausschuss zur Bankenüberwachung verlangt von global aktiven Banken 3% bis 2018. Die UBS (UBSG 16.67 -2%) hat das im dritten Quartal erreicht. Die CS, hier von der FDIC nicht kalkuliert, zeigte für das zweite Quartal gemäss Schweizer Auslegung eine Leverage Ratio von 2,7%.