Unternehmen / Finanz

Kein Bedarf mehr an Covid-Gratisgeld

Die Zürcher Kantonalbank stellt ihr Programm für KMU-Überbrückungskredite ein. Die Nachfrage war bescheiden, obwohl das Geld fast gratis war.

Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) hat das Programm für Überbrückungskredite für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) per Ende Juni eingestellt, wie sie mitteilt. Sie hatte das Programm im Januar 2021 gestartet, um den Firmen zu helfen, die vom zweiten Shutdown besonders betroffen waren. Mittlerweile seien die kantonalen Hilfsprogramme weitgehend ausgezahlt, und die negativen Auswirkungen der Pandemie auf die KMU seien stark rückläufig. Darum fragten Firmen kaum mehr Überbrückungskredite nach.

Die Bank hat seit Jahresbeginn 238 KMU mit gesamthaft 35 Mio. Fr. unterstützt. Mittlerweile sind bereits 60% der Kredite zurückgezahlt worden. Die Bank hatte anfänglich 300 Mio.  Fr. zur Verfügung gestellt.

KMU ohne Fremdkapital

«Viele KMU finanzieren sich selbst, nur eine Minderheit ist auf Fremdkapital angewiesen», resümiert Jürg Bühlmann, Leiter Firmenkundengeschäft bei der Zürcher Kantonalbank. Den KMU gehe es recht gut. «KMU aus dem produzierenden Sektor sowie in der Bau- und der Immobilienbrache geht es sogar sehr gut.»

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