Märkte / Makro

Kein Befreiungsschlag der Nationalbank

Die SNB fällt am Donnerstag den Zinsentscheid. Der Druck auf den Franken hat nachgelassen, aber ein definitives Ende der Devisenintervention ist nicht in Sicht.

So schnell kann sich das Blatt wenden. «Frankenhändler wetten gegen die Nationalbank», titelte die Agentur Bloomberg vor vier Wochen. Die Parität von 1 Fr./€ werde am Terminmarkt antizipiert, nur noch eines könne das ­Absinken des Wechselkurses verhindern: «Harmonie in der Eurozone». In Richtung Parität zielt auch der Kursverlauf seit Frühling 2018. Damals erklomm das Währungspaar den früheren SNB-Mindestkurs von 1.20 Fr./€.

Eine neue Untergrenze liege bei 1.05 Fr./€, doppelte die holländische Bank ING vor gut drei Wochen nach. Sie werde aber kaum halten: Die SNB könne im Gelddrucken mit der EZB nicht gleichziehen, und die USA behielten die Deviseninterventionen der SNB genau im Auge. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?