Unternehmen / Schweiz

Kein Einzelkämpfer

Der neue Sulzer-Chef Frédéric Lalanne hat einen umfangreichen Bildungs- und Erfahrungsrucksack.

Nun gilt es ernst: Nach der Präsentation der Jahresergebnisse 2021 am kommenden Freitag übernimmt Frédéric Lalanne als neuer CEO die Führung des Winterthurer Traditionskonzerns Sulzer. Der Franzose folgt seinem nach sechs Amtsjahren zurücktretenden Landsmann Grég Poux-Guillaume, mit dem er – vor Sulzer – bereits bei Alstom zusammenarbeitete.

«Es war eine schöne Überraschung und ist mir eine Ehre, aber es ist auch eine Anerkennung für die gute Arbeit der vergangenen Jahre», sagt Lalanne zu seiner Wahl auf den Chefsessel. Seit 2016 wirkt er bei Sulzer, zunächst war er Verkaufs- und Marketingleiter. Ab 2019 führte er die grösste Konzernsparte Flow Equipment, früher hiess sie noch prosaisch Pumpengeschäft, durch einen gelungenen Turnaround.

Teamplayer statt Einzelkämpfer

«Ich denke nicht, dass man grosse Werke allein vollbringt», sagt Lalanne. Obwohl er gern an der Spitze steht, sieht er sich nicht als Einzelkämpfer. Führung sei eine anspruchsvolle Aufgabe, und der Erfolg stelle sich nur mit dem Team ein.

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