Märkte / Aktien

Kein Ende der Investitionsflaute in Sicht

Quer durch alle Regionen und Sektoren bleiben die Kapitalausgaben enttäuschend. Die Zurückhaltung setzt das künftige Wirtschaftswachstum aufs Spiel.

Bereits seit drei Jahren sind die globalen Kapitalinvestitionen (Capex) rückläufig. Und behalten die Analysten von Standard & Poor’s recht, dürfte eine Wende zum Besseren noch bis mindestens 2018 auf sich warten lassen. Die Folgen sind weitreichend: Nicht nur lastet die Flaute auf dem Geschäftsgang der Investitionsgüterbranche. Auch warnen Ökonomen vor dem Abgleiten in einen Teufelskreis, setzen sinkende Kapitalausgaben doch das zukünftige Wirtschaftswachstum aufs Spiel.

Verglichen mit historischen Erholungsphasen hat der laufende Capex-Zyklus von Anfang an enttäuscht. So ist das Ausgabenwachstum – gemessen als Prozentsatz des Bruttoinlandprodukts – nach 2008/09 nie richtig in die Gänge gekommen. Gemäss Erhebungen von Standard & Poor’s fand in den Jahren 2011 und 2012 zwar kurzzeitig eine Erholung statt. Seither sind die Kapitalinvestitionen allerdings stetig geschrumpft. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

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Holger Hoffmeyer 03.05.2016 - 20:05
die “easy money” politik wird – immer weiter zunehmend – nun seit vielen jahren betrieben. allerdings hat das fed im dezember vergangenen jahres zumindest fuer amerika ein erstes “zeichen” gesetzt, dass das nun mal ein ende haben könnte. auf jeden fall hat man wohl im laufe der jahre immer wieder zur kenntnis nehmen müssen, dass das eigentliche ziel dieser politik,… Weiterlesen »