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Griechenlands Innenminister Nikos Voutsis: «Eine sofortige Inanspruchnahme eines Referendums oder von Wahlen gehört derzeit nicht zu unseren Plänen.»
(Reuters) Griechenland plant zur Lösung seiner Schuldenprobleme nach Worten von Innenminister Nikos Voutsis zurzeit weder eine Volksabstimmung noch Neuwahlen. «Wir arbeiten auf einen ehrenwerten Kompromiss hin», sagte Voutsis am Mittwoch dem Fernsehsender Mega TV. «Eine sofortige Inanspruchnahme eines Referendums oder von Wahlen gehört derzeit nicht zu unseren Plänen.» Griechenland droht in den nächsten Wochen das Geld auszugehen.
Die Auszahlung weiterer 7,2 Mrd. € aus dem laufenden Hilfsprogramms ist von der Zustimmung der Euro-Finanzminister zu den Reformvorhaben der Athener Regierung abhängig. Auch am Montag erreichten sie bei ihrem Treffen keinen Durchbruch. Zuletzt hatte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ein Referendum ins Gespräch gebracht, mit dem die Griechen über Reformen abstimmen könnten.
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Finanz und Wirtschaft