Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Corporate Governance
Unternehmen / Schweiz

Kein Umdenken bei der Nachhaltigkeit

Unternehmen und Investoren reden beim Thema CSR aneinander vorbei. Schweizer Institutionelle hinken der internationalen Entwicklung hinterher.

Sozialverantwortliches Unternehmertum – alle reden davon, doch keiner weiss so genau, was es für den anderen bedeutet. Aus dem Reporting der Unternehmen ist Corporate Social Responsibility (CSR) nicht mehr wegzudenken. Doch was die Implikationen des Schlagworts sind, bleibt hüben wie drüben schleierhaft: «Investoren verstehen nicht, ob und wie Nachhaltigkeit in die Unternehmensstrategie einfliesst. Umgekehrt verstehen Unternehmen nicht, welche Rolle sie bei Investitionsentscheiden spielt», fasst Barbara Heller, Geschäftsführerin des Corporate-Governance-Beraters Swipra die wichtigste Erkenntnis ihrer diesjährigen Studie zusammen.

Gemäss der Umfrage, die 78% des Börsenwerts im Swiss Performance Index (SPI) repräsentiert, verstehen nur 17% der institutionellen Investoren, welchen Einfluss CSR-Aspekte auf die Unternehmensstrategie haben. «Ein Unternehmen muss nicht nur über den CO2-Ausstoss Bericht erstatten, sondern formulieren, was die Massnahmen, diesen zu reduzieren, für die Strategie konkret bedeuten», illustriert Heller. Das bedinge, dass sich das Reporting stärker auf die Zukunft ausrichte und weniger auf die Vergangenheit.

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