Märkte / Makro

Keine Angst vor dem EZB-Bremsmanöver

Die Europäische Zentralbank macht Ernst: Ab 2018 halbiert sie das Anleihenkaufprogramm. Das Umfeld bleibt allerdings erstaunlich marktfreundlich.

Es ist nie einfach, es allen recht zu machen. Der Europäischen Zentralbank (EZB) scheint das allerdings diese Woche für einmal gelungen zu sein. Deutsche Aktien notieren rekordhoch, Zinsen und Risikoprämien in der 19 Länder zählenden Euro-Währungsunion liegen tiefer, seit die Notenbanker am Donnerstag erläuterten, wie sie die Wertschriftenkäufe («QE») drosseln werden.

Sie entschieden sich exakt für die Parameter, die schon im Vorfeld als am plausibelsten galten. Ab Januar wird die EZB statt 60 Mrd. € nur noch 30 Mrd. € pro Monat aufwenden, um Staatsanleihen, Unternehmensanleihen, Pfandbriefe und andere Verbriefungen aufzukaufen. Vorerst wird das bis September 2018 der Fall sein. Was danach geschieht, beschliesst die EZB zu gegebener Zeit.

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