Unternehmen / Finanz

Keller-Busse soll UBS Schweiz leiten

Die bisherige operative Chefin der Bank muss den Heimmarkt in Schwung bringen.

Sabine Keller-Busse (55) macht einen weiteren Schritt in der grössten Bank der Schweiz. Nach der Position der COO, der Leiterin des konzernweiten Backoffice, übernimmt sie Ende Januar von Axel Lehmann die Frontdivision Personal & Corporate Banking. Dabei handelt es sich um das Retail- und Firmenkundengeschäft in der Schweiz sowie den Vorsitz der UBS Switzerland, der Schweizer Einheit der Grossbank.

Die Einheit ist eine Perle im Konzern, sie nimmt auf dem Schweizer Heimmarkt neben der anderen Grossbank Credit Suisse eine dominante Stellung ein. Doch UBS hatte im Geschäft in jüngster Ver­gangenheit auch zu kämpfen. Historisch tiefe Zinsen drücken auf den Ertrag, und Rückstellungen für ausfallgefährdete Kredite im Coronajahr lassen den Gewinn schrumpfen. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?