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Kerninflation à la Banque Nationale Suisse

Peter Kuster

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) wird im Statistischen Monatsheft Juli erstmals nicht nur die Kerninflation 1 und 2 gemäss Bundesamt für Statistik (BFS) ausweisen, sondern eine nach der Methode des getrimmten Mittelwertes selbst berechnete Kerninflation. In der Kerninflation 1, die 78% des Warenkorbs des Landesindex der Konsumentenpreise (Lik) umfasst, werden Nahrungsmittel, Getränke, Tabak, Saisonprodukte, Energie und Treibstoffe ausgeklammert. Die Kerninflation 2 (63% des Lik) wird vom BFS zusätzlich um die Produkte mit administrierten Preisen bereinigt. Die SNB berechnet ihre Kerninflation dadurch, dass sie in jeder Periode die 15% der Güter mit der höchsten und der tiefsten Jahresteuerung aus dem Korb entfernt. Damit werden nicht wie im Verfahren des BFS stets die gleichen Güter aus dem Warenkorb ausgeschlossen. Durch den Ausschluss gewisser Produkte aus dem Lik-Warenkorb soll ein genaueres Mass für den längerfristigen Trend der Preise resultieren, schreibt die SNB im Vorabdruck zum Monatsheft. Die ausgewiesene Teuerung des Lik unterliege kurzfristigen Einflüssen, die den Blick auf den allgemeinen Preistrend verstellen könnten. Dabei ist in Erinnerung zu rufen, dass sich immerhin die selbstgesteckte Inflationsobergrenze der SNB von 2% auf diesen Indikator bezieht.PK

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