Unternehmen / Finanz

Kleine Privatbanken haben zu kämpfen

Die Konsolidierung schreitet voran. Besonders kleine Institute sind leistungsschwach.

Das Bankensterben geht weiter. Vor zehn Jahren zählte die Schweiz rund 160 Institute, die das Vermögen reicher Privatpersonen verwalteten. 2020 waren es noch knapp hundert, und aktuell dürften es nur noch 93 sein, wenn einige bereits in die Wege geleitete Übernahmen vollzogen sind. Diese Zahlen stammen aus der jüngst veröffentlichten Studie des Wirtschaftsprüfers KPMG und der HSG, die den Schweizer Privatbankenmarkt beleuchtet. 83 Privatbanken wurden untersucht, Grossbanken, Kantonal- und Regionalbanken wurden ausgeklammert.

Fazit: Die Konsolidierung des Private-Banking-Sektors geht weiter, und das in höherem Tempo als vor der Pandemie. «Die Deal-Aktivität ist auf Rekordniveau», sagt Christian Hintermann, Mitautor der Studie und Partner bei KPMG. Besonders kleine Institute mit weniger als 5 Mrd. Fr. verwalteten Vermögen schliessen sich zusammen, um künftig bessere Überlebenschancen zu haben.

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