Unternehmen / Schweiz

Kleine Teile – grosse Renditen

Sie stellen Güter her, deren Namen keiner kennt und die einen verschwindend kleinen Anteil am Endprodukt ausmachen. Eine attraktive Nische.

Die Produkte können in keinem Laden gekauft werden. Sofern sie überhaupt einen Namen haben, ist er nur wenigen ein Begriff. Dennoch nutzen wir diese Güter – meist ohne dass es uns bewusst ist: die Sensoren von Sensirion etwa, die in der Steuerung von Verbrennungsmotoren zum Einsatz kommen. Die Gummistopfen von Dätwyler, mit denen Medikamente in Spritzen herausgedrückt werden. Das Aroma von Givaudan, welches das Himbeerjoghurt nach Himbeere schmecken lässt. Oder die Befestigungslösung von SFS, die Produkte zusammenhält – Smartphones etwa.

Gemeinsam ist all diesen Gütern, dass es sich um Komponenten handelt. Ihre Käufer verwenden sie also, um ein Endprodukt herzustellen – das Himbeerjoghurt beispielsweise. Gemeinsam ist ihnen auch, dass sie, gemessen an den Herstellungskosten des Endprodukts, sehr günstig sind. Das Aroma von Givaudan beispielsweise macht gerade mal ein halbes bis ein Prozent der Produktionskosten des Joghurts aus. Bei den Gummidichtungen von Dätwyler beträgt das Verhältnis meist deutlich weniger als ein Prozent. Dasselbe gilt für die Befestigungssysteme von SFS.

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