Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Nachhaltig investieren
Unternehmen / Energie

Klimabewusst durch das SPI-Universum

Die Treibhausgasbilanzen der Unternehmen geben Anlegern Orientierungshilfe. Die Messung der Emissionen ist aber eine Wissenschaft für sich.

Wer mit seinen Investitionen einen Beitrag zur Reduktion der klimaschädigenden Treibhausgase leisten will, muss bei der Aktienauswahl auch auf die Kohlenstoff-Bilanz der Unternehmen achten. Geschätzt werden die Emissionsdaten entweder von den Unternehmen selbst oder von unabhängigen Anbietern, die sich mit Klimarisiken befassen und die CO2-Fussabdrücke von Investments quantifizieren.

Zu ihnen zählen die Schweizer Carbon Delta, Inrate und South Pole sowie internationale Grössen wie ISS ESG, MSCI, Refinitiv, Bloomberg oder die zu S&P gehörende Trucost.

Der Treibhausgas-Fussabdruck eines Unternehmens wird als Ausstoss von CO2 und anderen Treibhausgasen in Mio. Tonnen CO2-Äquivalenten berechnet, der Fussabdruck des Portfolios als Ausstoss pro Million Dollar Anlagesumme. Dabei wird unterschieden zwischen direkten Emissionen durch die operative Tätigkeit, auch Scope 1 genannt, und indirekte Emissionen, also Scope 2 und 3.

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Leser-Kommentare

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Jean Ackermann Ackermann 27.08.2019 - 23:15
Als Chemiker, mit physikalischchemischer Ausbildung habe ich mich nach dem CO2-Hype intensiver mit dem CO2-Aspekt beschäftigt. Das Resultat ist, dass das CO2 nicht einmal für etwa ein tausenstel der Wirkung von Wasser, für das Einfangen und der Speicherung der Sonnenenergie verantwortlich ist!! Das den Leuten zu erzählen ist völlig nutzlos und schon richtig gefährlich. Das Geschäft, das nur mit dem… Weiterlesen »