Unternehmen / Industrie

Klingelnberg erreicht besseres Ergebnis als erwartet

Der Maschinenbauer kann sein Geschäftsjahr 2020/21 dank staatlicher Fluthilfe besser abschliessen als zuvor erwartet.

(AWP) Der Maschinenbauer Klingelnberg (KLIN 15.00 +0.00%) erreicht nach ersten Einschätzungen trotz Flutschäden ein deutlich besseres operatives Ergebnis als befürchtet. Dies gelang vor allem wegen staatlicher Fluthilfe.

Klingelnberg erzielte im Geschäftsjahr 2021/22, welches Ende März geendet hatte, ein Ebit von rund -16 Mio. € nach -11,6 Mio Euro im Vorjahr, wie das Unternehmen am Montagabend mitteilte. Aufgrund der Hochwasserschäden am Standort Hückeswagen hatte das Unternehmen bislang mit einem bedeutend schlechteren Ergebnis im Bereich von -30 bis -40 Mio. gerechnet. Für den Jahresabschluss habe nun aber eine Forderung aus dem staatlichen Programm «Wiederaufbau NRW anlässlich der Starkregen- und Hochwasserkatastrophe im Juli 2021» eingebucht werden können.

Der Umsatz erreichte derweil laut den vorläufigen Zahlen in etwa das Vorjahresniveau. 2020/21 belief sich dieser auf 158,7 Mio Euro.

Der Auftragseingang stieg auf 268 Mio. € nach 215,5 Mio. im Vorjahr und setzt damit gar einen neuen Rekordwert. Dabei habe das Unternehmen von seiner frühzeitig aufgebauten Position in der Elektromobilität und seiner starken Marktposition bei erneuerbaren Energien profitiert. Deshalb rechnet Klingelnberg für das laufende Geschäftsjahr 2022/23 mit einer Rückkehr in die «nachhaltige Gewinnzone».

Die definitiven Zahlen präsentiert das Unternehmen am 22. Juni.

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