Unternehmen / Industrie

Klingelnberg muss Kosten sparen

Analyse | Der Maschinenbauer sieht «Anzeichen einer Rezession». Aktien durchhalten.

Der Zahnradmaschinenbauer Klingelnberg ist von der Industrierezession voll getroffen worden. Im ersten Geschäftshalbjahr, das im September endet, ist der Umsatz 11% auf 88,4 Mio. € gesunken, der Bestellungseingang ging 15% auf 105,3 Mio. € zurück. Der geringere Absatz beeinträchtigte das Betriebsergebnis. Es verschlechterte sich von –4,7 auf –10 Mio. €.

Im ersten Geschäftshalbjahr weist Klingelnberg üblicherweise einen Verlust aus, weil in dieser Periode bloss 30 bis 40% des Jahresumsatzes anfallen. Letztes Jahr etwa betrug der Betriebsgewinn im zweiten Halbjahr knapp 36 Mio. €, sodass im Gesamtjahr (per Ende März 2019) ein Betriebsgewinn von 31 Mio. € resultierte.

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