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Klingelnberg rechnet mit kleinerem Verlust im Gesamtjahr

Der Maschinenbauer erwartet zwar einen tieferen Umsatz, rechnet aber mit einem geringeren Verlust als im Vorjahr.

(AWP) Der Maschinenbauer Klingelnberg (KLIN 16.20 -0.31%) rechnet im Geschäftsjahr 2020/21 (per Ende März) mit einem deutlich tieferen Umsatz. Der Verlust werde jedoch geringer ausfallen als im Vorjahr, wie das Unternehmen am Montagabend mitteilte. Im nächsten Jahr soll wieder die Gewinnschwelle erreicht werden.

Die Umsetzung des Effizienzprogramms zeige deutliche Erfolge, heisst es weiter. Auch die Nachfrage habe sich verbessert und beim Auftragseingang soll das Vorjahr übertroffen werden. Während der Auftragseingang im ersten Halbjahr noch rund 84 Mio. € betrug, stieg er mit Abschluss des dritten Quartals auf rund 166 Mio,, wie es weiter heisst. Der Auftragsbestand zum Geschäftsjahresende werde den Vergleichswert des Vorjahres stark übersteigen.

Bereits im vergangenen September habe der Auftragseingang erstmals wieder auf Vor-Corona-Niveau gelegen und seitdem sei auch der höchste monatliche Auftragseingang der Unternehmensgeschichte verbucht worden. Im ersten Halbjahr hatte Klingelnberg noch bei den Aufträgen ein Minus von 20% und einen Umsatzeinbruch um 30% auf 61,7 Mio. € hinnehmen müssen.

Für das nächste Geschäftsjahr wird ein stark steigender Umsatz und die Rückkehr in positive Ergebnisbereiche erwartet. Das Unternehmen profitiere in einigen Regionen wie China und Nordamerika vom stark wachsenden Windenergie-Sektor oder auch vom Ausbau der Elektromobilität.

Die detaillierte Zahlen zum Geschäftsjahr sollen am 23. Juni 2021 veröffentlicht werden.