Unternehmen / Industrie

Klingelnberg spürt stärkere Abkühlung

Der Maschinenbauer erwartet eine «spürbare Rezession». Der Kurs hat sich seit dem IPO halbiert.

Anfang Juli, an der Präsentation des Ergebnisses des Ende März schliessenden Geschäftsjahres, war Jan Klingelnberg, CEO des Zahnradmaschinenherstellers Klingelnberg, noch zuversichtlich. Der Umsatz werde im laufenden Jahr trotz der Abkühlung in der Automobilindustrie wohl auf Vorjahreshöhe gehalten werden können, punkto Rentabilität sei mit etwas weniger zu rechnen.

Doch seither hat sich die Konjunktur weiter eingetrübt, weshalb sich Klingelnberg zu einer Senkung der Ergebnisprognosen veranlasst sieht. Der Umsatz werde unter dem Vorjahr zu liegen kommen, der Betriebsgewinn werde «deutlich geschwächt», erklärte Klingelnberg am Montag. Die Aktien markierten daraufhin einen neuen Tiefpunkt und notieren noch etwa auf der Hälfte der 53 Fr., zu denen sie beim Börsengangs im Juni 2018 herausgegeben worden waren. Die Familie Klingelnberg reduzierte damals durch diese Transaktion ihre Beteiligung von 100 auf etwa 54%. Zu jener Zeit prognostizierte das Unternehmen ein jährliches Umsatzwachstum von 3%, was heute natürlich Makulatur ist.

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