Unternehmen / Industrie

Klingelnberg auf dem Weg zur Normalität

Analyse | Der Maschinenbauer wird im laufenden Jahr stark wachsen, die Marge hält wohl nicht ganz mit.

Der Zahnradmaschinenhersteller Klingelnberg kommt halbwegs glimpflich durch das von einer Flutkatastrophe beeinträchtigte letzte Geschäftsjahr. «In allen unseren Erfolgsrechnungspositionen ist Wasser drin», erklärte Finanzchef Christoph Küster in Anspielung auf die Flutschäden von letztem Sommer.

Die mehrwöchige Betriebsunterbrechung kostete knapp 40 Mio. €. Zudem mussten rund 10 Mio. € aufgewendet werden, um die betroffene Produktionsstätte am wichtigsten Standort von Klingelnberg – Hückeswagen in Nordrheinwestfalen – zu reinigen und instand setzen zu lassen. Weitere 8,5 Mio. € gingen durch Flutschäden am Komponentenlager verlustig, und ein Schaden von 5,9 Mio. € entstand durch die Zerstörung von sich im Bau befindlichen Maschinen.

Schaden begrenzt

Dank schon gezahlter sowie zugesprochener staatlicher Wiederaufbauhilfe im Umfang von 20 Mio. €, Versicherungsleistungen von 16 Mio. € sowie Personalkosteneinsparungen von 3 Mio. € liess sich die Schadenssumme auf netto 26 Mio. € reduzieren.

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