Als erstes hat es die Eventbranche getroffen: Mit dem Verbot von Grossveranstaltungen durch den Bundesrat am 28. Februar kam ihr Geschäftsmodell von einem Tag auf den anderen zum Erliegen. Drei Wochen sind seither vergangen – und erste Entlassungen mussten bereits ausgesprochen werden. Das zeigt eine Umfrage des Eventbranchenverbands Expo Event unter seinen Mitgliedern, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. 96% der Unternehmen aus der Branche mussten bereits Kurzarbeit anmelden. Die Liquidität der Firmen reicht im Schnitt für ein bis drei Monate. Was in der Eventbranche angefangen hat, trifft nun eine ganze Reihe anderer Sektoren: Alle Läden ausser Lebensmittelgeschäften, alle Restaurants, Bars, Museen, Bibliotheken, Kinos, Konzerthäuser, Theater, Sportzentren, Schwimmbäder, Skigebiete, Coiffeursalons und Kosmetikstudios sind seit Montag für fünf Wochen geschlossen. Die entgangenen Einnahmen würden manchen Betrieb die Existenz kosten, sofern er nicht rasch Unterstützung erhält.

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