Märkte / Derivate

Knapper Dünger verlängert Nahrungsmittelkrise

Die hohen Preise und mangelnde Verfügbarkeit von Düngemitteln haben langfristig verheerende Auswirkungen.

Die Rohstoffpreise fallen. Weizen kostet beinahe gleich viel wie vor der russischen Invasion der Ukraine, ein Fass Öl ist wieder für einen zweistelligen Betrag zu haben, und der Lebensmittelpreisindex der Uno ist im Juni zum dritten Monat in Folge gesunken. Doch es ist zu früh für eine Entwarnung. Die Lebensmittelkrise ist noch nicht abgewendet.

Denn der komplexe Mechanismus des globalen Agrarmarkts ist noch immer aus dem Gleichgewicht. Neben dem Wetter, das gleich in mehreren wichtigen Anbauregionen verrücktspielt – Hitzewellen in Europa und China, Überschwemmungen in Indien und Pakistan –, und den pandemiebedingten Lieferkettenproblemen bedroht eine weitere Knappheit die Ernte: Dünger.

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