Märkte / Rohstoffe

Die Rohstoffhausse steht erst am Anfang

Die Notierungen sind für weitere Avancen prädestiniert, bis die Nachfrage darunter leidet oder die Notenbanken eine Rezession auslösen.

Während die Aktien- und die Anleihenkurse vor der Inflation und der strafferen Geldpolitik einknicken, herrscht bei Rohstoffanlagen trotz der gestrigen Korrektur Goldgräberstimmung.

Egal, ob Erdöl, Metalle, Bau- oder Agrarrohstoffe – fast alles, was die Erde hergibt, hat sich in den vergangenen zwei Jahren massiv verteuert. Der Rohstoffindex mit 23 verschiedenen Kontrakten – von Rohöl über Zink bis zu Rindern und Schweinen – hat damit den langjährigen Abwärtstrend durchbrochen, sowohl absolut als auch in Relation zum US-Aktienmarkt.

Der Ukrainekrieg hat die Entwicklung beschleunigt. Doch der neue Superzyklus, den die US-Grossbank Goldman Sachs Ende 2020 ausgerufen hat, begann mit der wirtschaftlichen Erholung nach der Coronakrise, als eine enorme Nachfrage auf ein Angebot traf, das jahrelang vernachlässigt worden war.

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