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An Maschinen in der Fabrik und Computer im Büro haben wir uns gewöhnt – solange sie dumm bleiben. Doch was ist, wenn sie immer intelligenter werden und uns die Jobs wegnehmen?

Der Astronaut will zurück ins Raumschiff. Um ihn herum nur die weite Finsternis des Alls. «Öffne das Schleusentor, HAL.» «Es tut mir leid, Dave. Aber das kann ich nicht tun.» Statt menschlicher Wärme strahlt Computer HAL9000 nur kaltes, rotes Licht aus. Im Film «2001 – Odyssee im Weltraum» steht er für eine tiefsitzende Angst: Technologie wird den Menschen übertrumpfen und sich gegen ihn wenden.

Viele Jahre lang fanden Entwicklungen, die Computer intelligenter machen, nur selten den Weg aus Forschungslabors. Doch nun tragen wir alle künstliche Intelligenz mit uns – auf dem Handy in der Tasche. Ob automatische Übersetzungen durch Google, die Spracherkennung von Siri oder die Zuordnung von Gesichtern zu Personen bei Facebook – live können wir eine ständig intelligenter werdende Technologie miterleben. Was ist, wenn diese Technologie besser wird als der Mensch?

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2 Kommentare zu «Kollege Computer denkt»

  • Dominic Altermatt sagt: 08.01.2017 – 17:48 Uhr

    Sehr geehrter Herr Trentin

    Hätten Sie noch konkrete Tipps, wie man sich als Anleger schon heute zu diesem Zukunftsthema positionieren könnte?

    Herzliche Dank für Ihre Rückmeldung.

    Freundliche Grüsse

    Dominic Altermatt

    • Alexander Trentin sagt: 09.01.2017 – 09:47 Uhr

      Sehr geehrter Herr Andermatt

      Wie im Artikel beschrieben ist das Feld von vielen verschiedenen Initiativen geprägt, die meist noch im Forschungsstatus sind. Die drei Technologiekonzerne Microsoft, IBM und Google versuchen sich im Markt frühzeitig zu positionieren. Auch der japanische Mobilfunkanbieter SoftBank will nach eigenem Bekunden mit dem übernommenen Chiphersteller ARM eine Schlüsselstellung in diesem Bereich übernehmen. Es gibt aber natürlich viele Unternehmen im Feld, die nicht börsenkotiert sind. So wurden schon verschiedene Risikokapital-Fonds aufgesetzt, um Start-ups im Bereich KI zu finanzieren. Auch der zitierte Pionier Jürgen Schmidhuber ist in solch einem Fonds engagiert.

      Mit freundlichen Grüssen
      Alexander Trentin