Unternehmen / Industrie

Komax-CEO: «Rund ein Viertel des Geschäfts ist weg»

Matijas Meyer, Chef des Maschinenherstellers, über zwei Krisen in zwei Jahren, einen katastrophalen Kurseinbruch und seine Hoffnungen für die Zukunft.

Lange Jahre war Komax ein Börsenliebling, dank Kursanstieg von 70 auf mehr als 300 Fr. von 2012 bis 2018. Dann ging es abwärts: 2019 kam die Krise der Automobilindustrie. Sie traf den Hersteller von Maschinen für die Kabelverar­beitung hart. 2020 kam Covid-19 dazu. Im Interview legt CEO Matijas Meyer dar, welche Folgen die Pandemie hatte und was er für die Zeit danach erwartet.

Herr Meyer, Komax erzielt 80% des ­Umsatzes mit der Automobilindustrie. Wie geht es dieser?
Die Branche leidet seit 2019 unter meh­reren Faktoren. Die wegen des Handelskriegs verhängten Strafzölle treffen sie besonders hart. Zudem hat die EU die Zielwerte für den CO2-Ausstoss von Autos verschärft. Viele neue Modelle konnten deshalb nicht auf den Markt gebracht werden, weil sie die Freigabe noch nicht hatten. Die Konsumenten haben daher zugewartet. So geriet alles ins Stocken.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare