Unternehmen / Industrie

Komax kommt mit Medtech nicht weiter

Ein Verkauf der Medtech-Sparte hätte deutlich höhere Margen und eine bessere Bewertung an der Börse zur Folge.

Bis zum Sommer geht es Schlag auf Schlag: An der Generalversammlung am 8. Mai von Komax wird über den Antrag, die Stimmrechtslimite aufzugeben, abgestimmt. Darauf folgt die intern gelöste Stabsübergabe an der Spitze des Verwaltungsrats und der Unternehmensleitung. Matijas Meyer ersetzt als CEO den künftigen Verwaltungsratspräsidenten Beat Kälin.

Es werden Weichen gestellt. Etwa, ob Komax sich auf das Geschäft mit Kabelverarbeitungsmaschinen (Wire) konzentrieren und die Sparte Medtech verkaufen soll. In den vergangenen Jahren hat sie per saldo Aktionärswert vernichtet.

Selten Wert geschaffen

Wie diesen März wieder tat das Management schon vor zwei Jahren kund, «sämtliche strategische Optionen zu prüfen». Damals stand die Solarsparte im Mittelpunkt, die hohe Verluste schrieb; sie ist inzwischen zu 75% an das Management verkauft, den Rest will Komax nicht allzu lange halten, wie Kälin im März sagte.

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