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Komax kündigt Betriebsverlust an

Der Nachfrageeinbruch wird deutliche Spuren hinterlassen, teilt die Spezialistin für Kabelverarbeitung vorab mit.

(AWP) Der Autozulieferer Komax (KOMN 138.2 -0.07%) hat im ersten Semester den Nachfrageeinbruch in der Automobilindustrie markant zu spüren bekommen und weist beim operativen Ergebnis (Ebit) rote Zahlen aus.

Der Verlust beim Ebit werde im mittleren einstelligen Millionenbereich zu liegen kommen, teilte das Innerschweizer Unternehmen am Donnerstag mit. Den genauen Wert will Komax am 18. August publizieren. Im Vorjahr hatte noch ein positiver Wert von 16,4 Mio. resultiert.

Komax erzielt laut eigenen Angaben rund 80% des Umsatzes in der Automobilindustrie. Man habe daher im ersten Halbjahr unter der wochenlangen Schliessung vieler Automobilwerke gelitten, so die Mitteilung weiter.

Der Bestellungseingang verringerte sich daher im ersten Halbjahr laut den Angaben um 30,4% auf 143,8 Mio. Fr. und der Umsatz um rund 29% auf etwa 145 Mio..

Sparmassnahmen

Das Unternehmen betont, es habe «schnell und konsequent in all ihren Gesellschaften» umfassende Kostensparmassnahmen umgesetzt. Dadurch habe der Verlust eingedämmt werden können. Die Details dazu will Komax ebenfalls am 18. August bekannt geben.

Man habe ausserdem aufgrund der Corona-Pandemie und ihren erheblichen Auswirkungen auf den Geschäftsgang an der Liquiditätssicherung und der nachhaltigen Finanzierung gearbeitet. Bekanntlich strich die Gesellschaft im Frühling kurzfristig die Dividende.

Mit den Banken seien zudem die Kreditbedingungen angepasst worden, hiess es weiter. Insgesamt verfüge die Gesellschaft über einen Kreditrahmen von 220 Mio., von dem sie per 30. Juni rund 70% bezogen habe. Die Finanzlage sei weiterhin «sehr solide», wurde betont.

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