Unternehmen / Industrie

Komax schafft es in die schwarzen Zahlen

Analyse | Der Maschinenhersteller überrascht positiv: Er muss für 2020 vor Zinsen und Steuern keinen Verlust verbuchen.

Komax wurde gleich zweifach hart getroffen: 2019 von der Krise der Automobilindustrie, mit der das Unternehmen 80% seines Umsatzes erwirtschaftet, und 2020 von der Pandemie. Während der ersten Coronawelle im Frühling mussten Autohersteller ihre Werke wochenlang schliessen, was sich direkt auf Komax auswirkte.

Zwar ist der Maschinenhersteller mit Sitz im luzernischen Dierikon kein direkter Zulieferer der Autohersteller. Abnehmer von Komax’ Maschinen sind Kabelsatzhersteller wie Leoni, ihrerseits direkte Zulieferer der Autobauer. Doch deren ­Investitionslaune brach angesichts des faktischen Stillstands der Autoproduktion schlagartig ein. Das erste Halbjahr fiel entsprechend schwach aus: Der Umsatz gab  29% nach, vor Zinsen und Steuern fiel ein Verlust von 4,7 Mio. Fr. an. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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