Unternehmen / Industrie

Komax erwartet Besserung

Analyse | Der Anbieter von Kabelverarbeitungsmaschinen bestätigt die Ziele des Strategieplans 2017 bis 2021.

Komax muss den Halbjahresbericht an einer grandiosen Vorjahres­periode messen lassen. Angesichts des erheblich verschlechterten Umfelds, gerade im Automotive-Bereich, konnten deshalb die Zahlen des Weltmarktführers im Bereich der automatisierten Kabel­verarbeitung nur schlecht aussehen.

Bereits an der Jahreskonferenz und nochmals mit der um Eckdaten angereicherten Warnung vom 6. August wurden Anleger darauf vorbereitet. Immerhin äusserte Komax vor zwei Wochen aber auch die Erwartung eines besseren zweiten Halbjahres und wurde die Einschätzung bekräftigt, wonach sich mittelfristig viel Wachstumspotenzial bietet.

Umfangreiche Investitionen

Gross ernüchtern kann der nun vorliegende Semesterabschluss folglich nicht mehr, auch wenn der zum Betriebsgewinn (Ebit) nochmals höhere Rückgang im Gewinn manch eine Stirn in Falten legen mag (vgl. Tabelle). Grund dafür ist die Steuerquote, die sich wegen Ertragsverschiebungen zwischen einzelnen Ländern von 16 auf 24% erhöhte.

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