Unternehmen / Schweiz

Kommt Europas erste AR-Brille aus der Schweiz?

Das Berner Start-up Almer hat eine intelligente Datenbrille entwickelt. Anfragen von Industrieunternehmen gibt es zuhauf.

Technologie aus dem Bereich Augmented Reality (AR), also Datenbrillen, die sowohl Bilder aufzeichnen und Informationen anzeigen, hat es, anders als reine Virtual-Reality-Brillen wie Metas Oculus Quest, noch nicht in die Konsumentenregale geschafft. Googles intelligente Brille Google Glass scheiterte zuletzt prominent an der Frage des Datenschutzes.

Anders jedoch im Industriebereich: Teure Flüge von Experten zu Produktionsstandorten sollen mit den intelligenten Brillen vermieden, Reparaturen deutlich schneller möglich werden. «Mit so einer Brille sieht der Experte dann genau das, was der Arbeiter mit der Kamera sieht», erklärt Sebastian Beetschen, CEO des Schweizer Start-ups Almer.

Leichter als die Konkurrenz

Almer hat das geschafft, woran derzeit viele der Tech-Riesen tüfteln: eine eigene funktionstüchtige AR-Brille zu entwickeln. «Wir sind das einzige europäische Start-up, das so etwas kann», sagt Gründer Sebastian Beetschen, der zuvor selber als Ingenieur an Microsofts AR-Brille HoloLens mitgearbeitet hat. Diese gilt jedoch mit einem Gewicht von knapp einem halben Kilogramm als vergleichsweise behäbig.

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