Unternehmen / Energie

«Konkurs ist für Alpiq kein Thema»

Jens Alder, Verwaltungsratspräsident des Stromkonzerns, glaubt aber, dass der Rückenwind vom europäischen Elektrizitätsmarkt alleine nicht genügen wird.

Aus Sicht von Alpiq ist im Schweizer Stromsektor genug Geld da, es ist nur schlecht verteilt. Als Unternehmen ohne gebundene Endkunden und ohne Verteilnetze, die gesicherte Einnahmen versprechen, steht Alpiq seit Jahren unter Druck. Die finanziellen Mittel, um ein Gegengewicht zur defizitären Schweizer Produktion aufzubauen, reichten nicht aus. Der Verkauf des Wachstumsgeschäfts verschafft Alpiq Zeit. Verwaltungsratspräsident Jens Alder setzt nun auf Hilfe durch die Politik, wie er im Gespräch mit «Finanz und Wirtschaft» sagt.

Herr Alder, wenn Alpiq das Wachstumsgeschäft an Bouygues Constructions verkauft hat und die Transaktion abgeschlossen ist, wie geht es dann weiter? Warten Sie auf eine Erholung des Strommarkts?
Das Wichtigste ist aktuell, dass die Transaktion wirklich durchgeführt wird. Das ist unsere erste Priorität. Mit der Abspaltung des Industriegeschäfts reduzieren wir die Nettoverschuldung und konzentrieren uns aufs Kerngeschäft.

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