Märkte / Immobilien

Korrekturen ja, Crash nein

Der Schweizer Immobilienmarkt leidet auch. Beobachtungen aus früheren Krisen sprechen für Widerstandsfähigkeit. Die grosse Eigenfinanzierung unterstützt.

Der Schweizer Immobilienmarkt wird Korrekturen erfahren, aber nicht in einem Crash landen. So lautet auf einen kurzen Nenner gebracht die Einschätzung von Marktbeobachtern. Im Vergleich zu früheren Krisen und im Unterschied zu anderen Ländern trifft die aktuelle Eintrübung auf einen Markt, der nur zu einem kleinen Teil fremdfinanziert ist. Das hilft, die Folgen zu mildern.

Donato Scognamiglio, CEO des Immobiliendienstleisters Iazi, sprach dem ­Immobilienmarkt an einer Videokonferenz eine beachtliche Krisenresistenz zu. In den einzelnen Kategorien gibt es aber Unterschiede.

Direktanlagen sollten die beste Widerstandsfähigkeit ­zeigen. Die Iazi-Analysten stützen sich ­dabei auf die Beobachtungen aus frü­heren Krisen wie der Dotcom-Blase 2001 und der ­Finanzkrise ab 2008. Immobilienfonds und Immobilienaktien korrelierten damals mit dem Aktienmarkt und ver­zeichneten einen Rückschlag, doch in ­geringerem Ausmass. Derzeit ist die Einbusse eher grösser, auch weil die Titel zuvor überproportional nachgefragt wurden. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.