Unternehmen / Finanz

Kosten belasten Privatbanken

Trotz eines Rekordjahrs an den Börsen dürften die Ergebnisse verhalten ausfallen. Die Aktien scheinen günstig.

Am Montag geht es los. Julius Bär ­publiziert als erste der kotierten Schweizer Privatbanken ihren Jahresabschluss. Weil die meisten Börsen 2019 auf Höchststände kletterten und die verwalteten Vermögen dadurch Rückenwind erhielten, scheinen die Aussichten auf einen guten Abschluss intakt.

Da die Kundengelder die Basis bilden, auf der künftige Vermögensverwaltungsgebühren berechnet werden, stimmen auch die Aussichten. Für Unsicherheit sorgt allerdings die Kostenentwicklung.

Wachsen durch Zukäufe

Bei Bär interessiert zudem, was der neue Chef, Philipp Rickenbacher, mit der Bank vor hat. Nach einer ruhigeren Phase unter Bernhard Hodler erwarten Anleger, dass die Bank auf den Wachstumspfad zurückkehrt und Rickenbacher neue strategische Eckpfeiler oder ein Kostensenkungsprogramm bekannt gibt.

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