Unternehmen / Industrie

Für Rieter kommt das Beste erst

Analyse | Das laufende Jahr beginnt flau. Dennoch bleiben die Perspektiven vielversprechend.

Der gestiegene Bestellungseingang von Rieter wird sich im diesjährigen Ergebnis erst verzögert auswirken. Für das erste Semester rechnet der Spinnmaschinenhersteller bloss mit gehaltenen Leistungswerten – obwohl Mitte 2017 der Spulmaschinenhersteller SSM übernommen worden war. Dieser weist eine höhere Marge auf als das angestammte Geschäft von Rieter und trug im zweiten Halbjahr 2017 immerhin zusätzlich 10% zum Umsatz bei.

Allerdings wies SSM letztes Jahr einen Auftragseingang auf, der 13% unter dem Umsatzvolumen lag und entsprechend ein schwächeres Geschäft für 2018 erwarten lässt. Dazu kommt, dass der Kaufpreis gemäss den IFRS-Regeln abgeschrieben werden muss, was auf den Betriebsgewinn drückt. Auch der im Jahresvergleich niedrigere Dollar belastet.

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