Unternehmen / Konsum

Kreuzfahrtgesellschaften haben schweren Stand

Nach coronabedingtem Stillstand sind Ölpreis, Inflation und höhere Zinsen die nächsten Hürden für Carnival und Co.

Die letzten beiden Sommer zeigten keine Höhenflüge für Aktien der Reisebranche. Nicht nur aviatiknahe Unternehmen wurden abgestraft. Auch die Titel der weltgrössten Anbieter von Kreuzfahrten notieren weiterhin deutlich unter dem Niveau von Anfang 2020. Den Markt teilen sich in erster Linie die an der NYSE gelisteten Carnival Corporation und Royal Caribbean mit einer Marktkapitalisierung von jeweils mehr als 14 Mrd. $. Mit nicht ganz 6,5 Mrd. $ folgt Norwegian Cruise Line mit deutlichem Abstand.

Obwohl seit 2. Mai alle 23 Schiffe von Carnival wieder in Betrieb sind, zeichnet sich für die grösste Kreuzfahrtgesellschaft ein weiterer schwerer Sommer ab. Auch ihr Hauptkonkurrent Royal Caribbean und die deutlich kleinere Norwegian stehen vor einer schwierigen Saison. So scheint die Sehnsucht nach der Ferne nach den strengen Einschränkungen zwar zuzunehmen, und Lockerungen ermöglichen das Reisen wieder. Mit Frühbucherrabatten und Spezialangeboten bringen die Reedereien vermehrt Gäste auf ihre lange stillgelegten Schiffe.

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