Unternehmen / Gesundheit

Kriegsbeile aus Anlagen verbannen

Wie Pensionskassen mit Folgen der Volksinitiative eines Investmentverbots bei Waffenherstellern umgehen müssten.

Am 29. November entscheidet die Stimmbevölkerung auch darüber, den Pensionskassen, der AHV und der Nationalbank eine Geldanlage bei Herstellern von Kriegsmaterial zu verbieten. Die Bundespensionskasse Publica, die Migros-Pensionskasse, die AHV sowie acht weitere grosse Vorsorgeeinrichtungen schliessen schon seit einigen Jahren knapp 20 Produzenten besonders geächteter Waffen – insbesondere Personenminen und Streubomben – aus dem Investmentportfolio aus. 

Dieser bislang freiwillige Bann würde bei einer Annahme der Volksinitiative gemäss Patrick Uelfeti, Vize-Anlagechef der Publica, zwangsweise auf alle Unternehmen mit einem Waffenumsatzanteil von 5% oder mehr ausgeweitet werden müssen – bspw. auch die Flugzeughersteller Airbus und Boeing.  Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?