Märkte / Kunstmarkt

Krise als Katalysator im Kunstmarkt

Das analoge Geschäft mit Kunst ist 2020 digital geworden. Doch das abgelaufene Jahr brachte für die Branche auch grosse Unsicherheit.

Wie so vieles hat Covid-19 auch die Kunstwelt zum Stillstand gebracht. Statt um den Globus zu fliegen, Messen zu besuchen und an Auktionen Werke zu ersteigern, bleibt die gut betuchte Kundschaft zu Hause.

Im Frühjahr durften selbst Bilder und Skulpturen keine Landesgrenzen überqueren. Doch die Schockstarre hielt nur kurz an. Messen und Auktionen wurden verschoben. Als klar wurde, dass die Pandemie so schnell nicht verschwindet, begann das Gerangel um die Positionierung im digitalen Raum.

Die Krise hat die Digitalisierung endlich auch in die Kunstwelt gebracht. Verglichen mit anderen Sektoren bestand an der digitalen Front Handlungsbedarf. 2019 fanden gerade mal 7,5% des globalen Kunsthandels digital statt. Diese Zahl ist nun massiv gestiegen. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?