Märkte / Derivate

Krise in Chile beschäftigt auch den Kupfermarkt

Die ungebremste Covid-19-Verbreitung schürt die Angst vor Fördereinschränkungen.

Während vielerorts die Ausbreitung des Coronavirus wirksam eingedämmt werden konnte, bleibt die Situation in Lateinamerika kritisch. Obschon die Weltregion nur knapp 8% der globalen Bevölkerung stellt, ist sie gegenwärtig für rund 20% der gemel­deten Covid-19-Fälle verantwortlich. Besonders stark betroffen ist Chile, das mit weit über 300 Neuinfektionen pro Million Einwohner einen unrühmlichen Spitzenplatz einnimmt.

Dass das Land es bislang nicht geschafft hat, die Seuche zu kontrollieren, ist vor allem ein gesundheitliches und menschliches Desaster. Die ungebremste Verbreitung des Coronavirus könnte sich allerdings auch für den globalen Kupfermarkt zum Problem entwickeln. Denn mit einem Anteil von rund 28% ist das Land der wichtigste Produzent des Industriemetalls. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.