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Kristalina Georgieva: Fachlich tadellos, politisch umstritten

Die bisherige Nummer zwei der Weltbank bringt alles mit, was es als IWF-Präsidentin braucht. Ihre Wahl könnte die ­Organisation dennoch schwächen. 

Für sie sollen also die Statuten des Internationalen Währungsfonds (IWF) angepasst werden. Mit 66 Jahren ist Kristalina Georgieva eigentlich zu alt für den Job an der Spitze des IWF. Nun dürfte für die Wunschkandidatin der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) die Altersgrenze hochgesetzt oder aufgehoben werden. Der Wahl war eine lange Diskussion zwischen den Mitgliedstaaten vorangegangen. Zum ersten Mal in der Geschichte der Organisation, die die Stabilität des globalen Finanz- und Währungssystem sichern soll, wurde kein Konsens über die Nomination innerhalb der EU erreicht.

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