Unternehmen / Finanz

Kryptoszene zwischen Bangen und Hoffen

Die Coronakrise hat das Interesse an Bitcoin & Co. aufflammen lassen. Doch die Kapitalsuche wird für junge Kryptounternehmen zur Herausforderung.

Stefan Krähenbühl und Beatrice Bösiger

Als die Coronakrise Ende Februar die Finanzmärkte erfasste, machte sie auch vor dem Bitcoin nicht halt. Der wichtigste digitale Vermögenswert verlor durch eine kaum je gesehene Flucht in Liquidität innert kurzer Zeit mehr als die Hälfte seines Werts. Zweifel an der oft gehörten These wurden laut, beim Bitcoin handle es sich um «digitales Gold», das in Krisen als sicherer Hafen diene.

Doch der Schock war nur von kurzer Dauer. «Wir verzeichnen eine wachsende Zahl von Anfragen für Kontoeröffnungen und eine Zunahme der Trades auf unserer Bankenplattform», sagt Mathias Imbach, Mitgründer Sygnum Bank, eines der ersten beiden Krypto-Start-ups mit Banklizenz. «Die rasche Erholung des Bitcoins nach dem Crash hat für grosses Interesse gesorgt», sagt auch Guido Bühler, CEO der Seba Bank, der zweiten Schweizer Lizenznehmerin unter den Kryptobanken. Viele verunsicherte Anleger würden auf der Suche nach Anlagen, die nicht mit anderen Assets korrelierten, beim Bitcoin landen.

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Leser-Kommentare

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Hans-Ulrich Wanzenried 17.04.2020 - 17:39

Bitcoins haben keinen Wert, nur Luft und nutzloser Stromverbrauch.