Unternehmen / Industrie

KTM Industries strebt nach mehr

Analyse | Europas grösster Motorradbauer hält die Dividende knapp. Er investiert lieber – und bestätigt sein ambitioniertes Absatzziel für 2021.

Cashflow und Dividende: In den vorläufigen Zahlen 2018, die KTM Industries Ende Januar präsentierte, fehlten noch Angaben dazu. Nun liegen sie vor, zusammen mit dem Jahresbericht. Als Dividende sind unveränderte 0.30 € vorgeschlagen. Die Geldflussrechnung fiel erwartungsgemäss schwach aus. Der operative Cashflow ging wegen der Erhöhung des Nettoumlaufvermögens fast die Hälfte zurück; die Entwicklung sollte gemäss Bank Vontobel 2019 aber umkehren. Bei anhaltend hohen Investitionen glitt so auch der freie Cashflow ins Minus, trotz des Geldzuflusses aus dem Verkauf von Pankl.

Trotzdem ist CEO und Grossaktionär Stefan Pierer mit dem Resultat «sehr zufrieden», wie er im Rahmen der Publikation der vorläufigen Zahlen zur FuW sagte. Die berichteten Zahlen sind wegen der Devestition von Pankl verzerrt. Das österreichische Unternehmen stellt jedoch eine transparente Adjustierung dazu. Auf dieser Basis zog der Umsatz 8% an, bei nahezu gehaltener Marge, was angesichts der Lancierung gleich vier neuer Motorradmodelle respektabel ist.

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