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KTM verkauft mehr Motorräder

Die österreichische Fahrzeuggruppe hat ihre Vormachtstellung als grösster europäischer Motorradhersteller ausgebaut.

(AWP) Die österreichische Fahrzeuggruppe KTM Industries (KTMI 72.8 0%) hat 2017 den Absatz von Motorrädern deutlich gesteigert. Insgesamt wurden weltweit 239’000 Motorräder verkauft, rund 17% mehr als im Vorjahr, wie das an der Schweizer Börse SIX kotierte Unternehmen am Donnerstag mitteilt.

Damit habe das Unternehmen seine Vormachtstellung als grösster europäischer Motorradhersteller weiter ausgebaut, heisst es weiter. Und auch für das laufende Jahr ist KTM optimistisch. Mit der Einführung der Husqvarna Strassenmotorräder und der KTM 2-Zylinder-Twin (790 Duke) werde das Wachstum 2018 fortgesetzt.

Am Motorradhersteller hält KTM Industries 51,7%. Neben der Motorradsparte gehören zu KTM Industries auch die Automobil-Zulieferer und Komponentenhersteller Pankl Racing Systems und WP. Neben Europa ist KTM in Indien über ein Joint Venture Mit Baja Motor aktiv. Im Oktober wurde ein Joint Venture in China mit CF Moto vereinbart. Das Unternehmen hatte sich einen Motorradabsatz von 300’000 Stück bis 2021 als Ziel gesetzt.

Die vorläufigen Kennzahlen der KTM Industries Gruppe für das Geschäftsjahr 2017 sollen am 29. Januar 2018 nach Börsenschluss veröffentlicht werden.

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