Unternehmen / Industrie

Fotofinish an der Comet-GV

Analyse | Mit hauchdünnem Mehr haben die Aktionäre des Technologieunternehmens Heinz Kundert zum VR-Präsidenten gewählt.

Es war eine Generalversammlung für die Geschichtsbücher: Den Aktionären von Comet standen an der GV in Bern zwei Kandidaten für das VR-Präsidium zur Auswahl – schon das ist eine Rarität. Gewählt wurde, eher überraschend, nicht der offizielle, vom VR erkorene Kandidat Christoph Kutter, sondern der vom Grossaktionär Veraison portierte Heinz Kundert. Und das mit einem lediglich hauchdünnen Vorsprung – das ist gelebte Aktionärsdemokratie.

Der historischen Wahl ist ein wochenlanger, zum Teil auch gehässiger Hickhack vorausgegangen. Grossaktionär Veraison übte wegen des schlechten Geschäftsjahres 2018 heftige Kritik am VR und an der Geschäftsleitung von Comet. Die sehr gut besuchte GV selbst, die vom abtretenden Präsidenten Hans Hess umsichtig und fair geführt wurde, verlief dagegen sehr ruhig, es gab keine verbalen Ausrutscher.

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