Märkte

Kunstmarkt spürt Chinas Konjunkturflaute

Chinesen kaufen weniger Kunst. Die Preise werden von der Nachfrage neuer Museen und von Immobilienkonzernen gestützt.

Es herrschen Boomzeiten auf der wichtigsten asiatischen Drehscheibe des internationalen Kunsthandels. Diesen Eindruck bekam, wer sich vergangene Woche zum Hongkonger Kongress- und Messegelände begab, wo die Art Basel traditionell ihre erste grosse Schau des Jahres abhält, noch vor der Kunstmesse in Basel selbst und der Art Basel Miami.

Nachdem die reichere Kundschaft und das Fachpublikum bereits am Mittwoch und Donnerstag exklusiven Zugang zu den 242 Galerien aus 35 Ländern erhalten hatten, wurde am Freitag erstmals auch das allgemeine Publikum zugelassen. Und es ist in Massen gekommen; bereits Stunden vor der Saalöffnung hatte sich vor dem Eingang eine Menschenschlange gebildet, die sich über fünf Häuserecken hinzog. Trotz des grossen Publikumsinteresses ist der asiatischen Kunstmarkt nicht mehr in Bestform. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

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Willy Huber 02.04.2019 - 11:27
“Doch auch der von Chinas Präsident Xi Jinping vorangetriebene Kampf gegen die Korruption dürfte Bremsspuren auf dem Kunstmarkt hinterlassen haben”. Dass ich nicht lache! Der Kunsthandel sich in den letzten Jahrzehnten weltweit exorbitant aufgeblasen und kann heute kaum anders als die wohl grösste Geldwäschereianlage bezeichnet werden. Neben Amerika und Europa ist das expansionistische China unter Xi Jinping mit seinem absolutischen… Weiterlesen »