Märkte / Rohstoffe

China-Angst lässt Metallmärkte einbrechen

Die Konjunktursorgen um China haben die Preise für Kupfer und Eisenerz einbrechen lassen. Auch Rohöl wird billiger. Gold gewinnt.

Die Rohstoffmärkte schüttelt es durch. Während Gold und Silber diese Woche wieder gewinnen konnten, leiden die Metallmärkte und auch der Rohölpreis. Gold kostete mit 1360 $ je Feinunze zeitweise so viel wie seit sechs Monaten nicht mehr. Öl der Sorte WTI fiel zum ersten Mal seit Anfang Februar wieder unter 100 $ je Fass.

Der Kupferpreis hat seit Anfang Woche über 4% verloren, der Eisenerzpreis, gemessen am Handelspreis am chinesischen Hafen Tianjin, über 9%. Kupfer kostete zeitweise so wenig wie seit Juli 2010 nicht mehr. Heute Morgen haben die Kupfer-Futures in Schanghai den maximal möglichen Tagesverlust von 5,4% verzeichnet. Ein Hauptgrund scheint die Sorge um die Konjunktur in China zu sein. Der Abstieg der Metallpreise folgt dem Einkaufsmanagerindex (PMI) für China, der sich seit November letzten Jahres immer weiter verschlechtert. Die Volksrepublik stellt 40% der weltweiten Nachfrage nach Kupfer.

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